Das Gebiet Steinegg umfasst die Dörfer Blumau (315 m), Steinegg (823 m), Karneid (500 m) und Gummer (1117 m). Aus der Höhe lässt sich schon erkennen, dass es sich um ein sehr abwechslungsreiches Gebiet mit vielen Freizeitmöglichkeiten handelt.
Im Vordergrund stehen die vielen Wanderwege, welche meist als Rundwege angelegt sind und an deren schönsten Plätzen urige Buschenschänke zum Einkehren einladen. Die Erdpyramiden, welche in Steinegg aus dem Boden ragen, faszinieren den Beschauer. Eine Reise in die Vergangenheit bietet das Haimatmuseum in Steinegg.
In den einzelnen Dörfern werden die alten Traditionen noch sehr stark gepflegt und bei vielen Festen und Veranstaltungen zum Ausdruck gebracht.
Bei einer klaren Sommernacht das überwältigende Himmelsfirmament zu betrachten, ist nun für jeden möglich. Unter fachkundiger Führung können Sie bei der einzigen Sternwarte Südtirols in die Tiefen des Weltalls vordringen.
Welschnofen - Karersee
Welschnofen (1182 m) liegt eingebettet zwischen Rosengarten und Latemar und bildet die Pforte zu den westlichen Dolomiten.
Zu den ausgedehnten Bergdorf zählt auch das Almgebiet rund um den Karersee (1560 m) bis hin zum Karerpass (1752 m).
Im Karerforst, der weite Teile des Gemeindegebietes einnimmt (ca. 1000 ha), findet man das begehrte Klangholz, das zur Herstellung von Streich- und Zupfinstrumenten verwendet wird.
Völs am Schlern
Das Gebiet der Gemeinde Völs erstreckt sich über ein Areal, dessen tiefster Punkt bei 315 m, der höchste
bei 2.564 m über dem Meeresspiegel liegt. Die Höhengrenze der Dauersiedlung liegt auf 1130 m.
Zwischen den Niederungen und Talgebieten und dem Hochgebirge schalten sich sanfte Mittelgebirgsterrassen
von den eiszeitlichen Gletschern geprägt - ein, in welchen das Dorf Völs (880 m) eingebettet liegt.
Naturparkhaus Schlern
Naturparkhaus Schlern
Das Naturparkhaus Schlern steht am Anfang des Tschamintales. Hier befindet sich noch eine alte Wasserbetriebene Venezianer Säge. Der Naturpark organisiert in den Sommermonaten naturkundliche Erlebniswanderungen mit ausgebildeten Wanderführern.
Vor über 5.000 Jahren stieg ein Mann in die eisigen Höhen der Schnalstaler Gletscher und kam dort um. Im Jahr 1991 wird er zufällig gefunden: mitsamt seiner Kleidung und Ausrüstung, mumifiziert, gefroren - eine archäologische Sensation und eine einzigartige Momentaufnahme eines kupferzeitlichen Menschen.
Nach mehrjährigen Untersuchungen durch hochspezialisierte Forschungsteams sind die Mumie und ihre Beifunde seit März 1998 im Südtiroler Archäologiemuseum der Öffentlichkeit zugänglich.
Die Schausammlung des Südtiroler Archäologiemuseums ist chronologisch aufgebaut und dokumentiert die gesamte Geschichte Südtirols von der Alt- und Mittelsteinzeit (15.000 v.Chr.) bis zur Karolingerzeit (um 800 n.Chr.).
Eingefügt in den historischen Rahmen bilden der Mann aus dem Eis und seine Beifunde den zentralen Ausstellungskomplex.
Modelle, Rekonstruktionen, Raumbilder, Videos und interaktive Multimediastationen geben auf anspruchsvolle und gleichzeitig unterhaltsame Weise einen Einblick in die frühe Vergangenheit des südlichen Alpenraumes.
Im ehemaligen Amtshaus Kaiser Maximilians I. hat heute das Landesmuseum für Naturkunde seinen Sitz. Auf zwei Stockwerken mit einer Gesamtfläche von etwa 1.000 qm wird Südtirols Landschafts- und Naturgeschichte gezeigt. Im Erdgeschoß (ca. 200 qm) werden laufend interessante Wechselausstellungen gezeigt. Museumspädagogische Aktionen ergänzen das Angebot. Der Weg durch die Ausstellung entspricht einer Wanderung durch die Zeit. Modelle, Dioramen, Experimente und Multimedia-Stationen geben Einblicke in Südtirols Erdgeschichte, in die Entstehung und Entwicklung der Lebensräume.
Auf der Straße nach Völs am Schlern liegt Schloss Prösels. Die im 13. Jh. erstmals erwähnte Burg war Stammsitz der Ministerialherren Völs Colonna und wurde von diesen um 1517 zu einer repräsentativen Schlossanlage mit modernster Wehrtechnik umgebaut. Seit 1981 befindet es sich im Besitz des 'Kuratorium Schloss Prösels GmbH', das nach den notwendigen Resaturierungsarbeiten für neues Leben auf dem Schloss sorgte. Während der Sommermonate finden hier neben Schlossführungen zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Als besondere Attraktionen gelten die Waffensammlung mit Material aus dem 19. Jh.
Seit 1976 befindet sich das 1901 gegründete Diözesan- museum in der Hofburg in Brixen. Die Hofburg, nach 1250 als Residenz der Fürstbischöfe von Brixen erbaut, diente bis 1964 als Bischofssitz. Von ihrer Geschichte zeugen Einrichtungs- gegenstände, Textilien, Baupläne, Karten, Urkunden und Bilder in der historischen Abteilung. Die Kunstabteilung zeigt in Plastik, Malerei und Kunstgewerbe die Entwicklung sakralen Kunstschaffens von der Romanik bis zur Moderne. Überregionale Bedeutung haben die reiche Sammlung romanischer Kruzifixe und Madonnen, die Vielfalt gotischer Skultpuren und Tafelbilder, ergänzt durch mittelalterliche Handschriften. Im Domschatz werden kostbare Gold- schmiedekreuze und Elfenbeinkunstwerke gezeigt. In der Kunst der Spätgotik im Brixner Raum dominiert das Schaffen Michael Pachers und Hans Klockers, wovon qualitätvolle Werke zeugen. Erst gegen 1530 öffnet sich die lokale Kunst der über Augsburg und Nürnberg gebrachten Renaissance. Der Rundgang führt auch durch die barocke Hofkirche, die von Cristoforo Benedetti, J.G.D. Graßmair und Kaspar Waldmann ausgestattet wurde. Von großer Bedeutung ist schließlich auch die Sammlung der Tiroler Barockmaler, aus dem das Werk von Paul Troger hervorsticht. Die Krippensammlung beherbergt einmalige Großdarstellungen von Franz Xaver Nißl und Alois Porbst von 1790 sowie künstlerisch wertvolle Krippen vom 18. Jh. bis Mitte des 20. Jhs.
Es handelt sich hier um eines der bedeutendsten Tiroler Klöster, dessen Anlage großteils zur Besichtigung offen steht: die barocke Stiftskirche mit den berühmten Deckenfresken von Matthäus Günther, anschließend der mittelalterliche Kreuzgang mit Fresken des 14. und 15. Jh.s, die Bibliothek mit wertvoller Handschriftensammlung und die Pinakothek mit beachtenswerter Sammlung gotischer Tafelmalerei (Friedrich Pacher, Marx Reichlich, Andreas Haller).
Aufgezeigt wird die Geschichte des Grödner Tales: die archäologische, vor- und frühgeschichtliche Sammlung, die kürzlich neu aufgestellt wurde, zeigt einmalige Funde aus dem alpinen Raum, so z.B. den eisenzeitlichen Fundkomplex von Col de Flam. Im naturhistorischen und mineralogischen Bereich weist das Museum einige außergewöhnliche Sammlungen vor. Zu nennen sind die umfassendste Fossiliensammlung der Dolomiten mit dem spektakulären Fund des Ichtyosaurus von der Seceda. Dazu kommen ein Herbarium, eine Schmetterlingssammlung und präparierte heimische Tiere. Eine Skulpturensammlung, u.a. mit wertvollen Sakralskulpturen, und zahlreiche Ölgemälde dokumentieren das historische Kunstschaffen des Tales vom 17. bis zum 20. Jh. Weitere Schwerpunkte sind das einzige in Südtirol vollständig erhaltene Fastentuch, die 300 Jahre alte Holzschnitzkunst mit einer umfangreichen Holzspielzeugsammlung und das Gedenken an Luis Trenker, den bekannten Schauspieler und Bergfilm-Regisseur. Die seit 1990 bestehende Gedenksammlung an ihn wurde im März 2004 durch den gesamten künstlerischen Nachlass, das 'Luis-Trenker-Zentralarchiv' ergänzt: neben Gegenständen aus seinem persönlichen Besitz werden Dokumente seines künstlerischen Schaffens präsentiert.
Das Südtiroler Weinmuseum befindet sich direkt in Kaltern im Dorfzentrum, wenige Meter vom Marktplatz entfernt. In der bekanntesten Weinbaugegend von Südtirol führt das Südtiroler Weinmuseum die Besucher in die Geschichte und Bedeutung des Weines un der Arbeit der Weinbauern ein.
Darin gesammelt sind Gebrauchsgegensände vom Weinbauernhof, Geräte und Bilder, Torggeln, Fässer, Zummen, Gläser, u.a.
Der Parcours im einstigen Zehentkeller des landesfürstlichen Gutshofes illustriert Arbeit und Brauchtum im Südtiroler Weinbau und ein Weinlehrpfad vor dem Museum führt zu landestypischen Rebgerüsten, die teilweise auch mit alten und rar gewordenen Rebsorten bepflanzt sind.
Perlen der Alpen - sanft-mobiler Urlaub in den schönsten Alpenorten Europas!
Entscheiden Sie sich für einen stressfreien Urlaub und besuchen Sie uns im Rosengarten-Latemar! Tiers und Karneid-Steinegg zu den Alpine Pearls!
Insgesamt 20 Gemeinden in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz haben sich im Januar 2006 zusammengeschlossen, um ihren Gästen einen neuen Urlaubsgenuss zu bieten.